Infostand Missionsnachmittag des Kirchenbezirks Sulz a. Neckar

Infostand von anamed international e.V. in der Mehrzweckhalle im Ortsteil Fluorn.

Herzliche Einladung

Location: 78737 Fluorn, Schulweg 10

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Ein praktischer Beitrag von anamed gegen die weltweite Klimakatastrophe

Einladung zu einem Referat

Der Verein anamed international e.V. in Winnenden lädt alle Interessierte herzlich ein zu einem einfachen Referat am Samstag, den 7. September 2019, 15-17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus (Christophorushaus, Nähe Einkaufszentrum) in Winnenden-Schelmenholz. Der Titel  heißt „Wie die verbrannte Erde des Urwalds mit Hilfe von Bienen und Schmetterlingen wieder repariert werden kann" Der Referent , der Biochemiker Konda Ku Mbuta, ist seit 30 Jahren Mitarbeiter von anamed. Er kommt zu uns zu Besuch aus der Demokratischen Republik Kongo ! Das Referat ist französisch/deutsch kombiniert.

Zum Hintergrund: anamed erforscht tropische Heilpflanzen, die aber durch die rigorose Zerstörungen des Urwaldes immer mehr verschwinden. Auch das Gebiet Congo-Central, in welchem Herr Konda arbeitet, war früher ein einziger Urwald. Und ist heute eine kahle Landschaft, denn es ist gnadenlos abgeholzt worden und Opfer des Hungers der Europäer und Afrikaner  nach Tropenholz und Holzkohle geworden. Die nahezu unfruchtbare Erde wird üblicherweise von Landwirten für 3 Jahre gepachtet und durch Abbrennen des Grases urbar gemacht, aber so auch der letzten Vegetation beraubt. Zurück bleibt eine „Graswüste“.

Konda sucht nun das Gespräch mit der Bevölkerung. Für die praktisch unfruchtbare Erde zahlt er den Landwirten 50 Euro Pacht pro Hektar, unter der Bedingung dass die Landwirte das Gebiet nicht mehr abbrennen. Innerhalb von 3 Jahren entsteht eine neue Wildnis, die Konda nun mit verschiedenen Schmetterlingsraupen „infiziert“; gleichzeitig werden die Bäume gesetzt, die von diesen Raupen als Nahrung bevorzugt werden. Zusätzlich werden Bienenkästen aufgehängt, und der gewonnene Honig wird in der Hauptstadt verkauft, um die Belohnung der Landwirte zu erwirtschaften. Die Bauern dürfen überzählige Raupen selber ernten und als „Insektenfood“ verzehren. Und auf einmal werden Einheimische, die sich bisher an den Buschbrand von Tausenden Hektaren Land gewöhnt hatten, zu „Feuerlöschern“, zum eigenen Wohl und,  ja, zum Verbessern des weltweiten Klimas!

Herr Konda wird vor Universitäten in der Schweiz und Belgien referieren und arbeitet seit langem in enger Kooperation mit verschiedenen Kirchen und auch mit der Stiftung Heilsarmee der Schweiz.

Ein Projekt das nach weltweiten Nachahmern schreit! Raupen und Honig können im Anschluss probiert werden.

Der Eintritt ist frei, um Spenden für dieses Projekt ist anamed dankbar!