Tagung als Alternative zum Weltwirtschaftsforum: "Sulz statt Davos!"

12.Januar 2019: Tagung als Alternative zum Weltwirtschaftsforum: "Sulz statt Davos!"

Es begann in einem Urwalddorf im damaligen Zaire, heute Dem. Rep. Kongo. Von 1985 bis 1991 diskutierten Hunderte von Heilern mit dem kongolesischen Lehrer Bindanda Mpia und dem deutschen Apotheker Dr. Hans-Martin Hirt Möglichkeiten zur Verbesserung des katastrophalen Gesundheitswesens. Die Ergebnisse wurden in einem Buch festgehalten, das zwischenzeitlich auf der ganzen Welt Anwendung findet. Die hieraus entstandene ökumenische Bewegung nennt sich  Aktion Natürliche Medizin, abgekürzt „anamed“, und der weltweite Unterstützerkreis „anamed international e.V." mit Sitz in Winnenden und vielen anamed-Arbeitskreisen auf der ganzen Welt, zum Beispiel auch in Sulz am Neckar.

Die Arbeitsweise von anamed besteht im ABC System: A = Analyse (Woran leidet der Patient? B= Biologische Behandlung, vorzugsweise mit lokal vorhandenen Heilpflanzen, und C= Chemische Behandlung dort, wo noch nicht genügend wirksame Heilpflanzen erforscht sind . Eine Therapie mit Heilpflanzen wird  in Deutschland als „modern“ angesehen, in Afrika dagegen eher als „altmodisch“. ANAMED möchte nun „modern“ machen, dass auch der allerärmste Patient, weltweit, Zugang zu aktiven Heilpflanzen bekommt; Wir wollen, dass „Natürliche Medizin“ neutral untersucht wird, wie stark sie den weltweiten Mangel an Medikamenten beheben kann. Solange staatliche  Kliniken die Heilpflanzen aber in die Esoterik-Nische schieben, oder als Feigenblatt zum Beispiel Krebskranken als „Komplementärmedizin“ nebenbei Massagen mit stark verdünnten (!) Aromen anbieten (!) ist der Patient eben oftmals auf  sich selbst oder private teurere Kliniken angewiesen, wenn er starke Krankheiten mit starken Heilpflanzen behandeln will.

Am Samstag, dem  12. Januar 2019, anlässlich des 33. Jahrestags der Gründung, stellt sich dieser Verein von 14 bis etwa 18 Uhr der Öffentlichkeit vor. Auch der Gründer der Aktion, der Apotheker Dr. Hans-Martin Hirt, wird anwesend sein. Die Referenten möchten darlegen, wie man sich aktiv einbringen kann, denn die Förderung der Gesundheit in Nord und Süd ist nach ihrer Ansicht ein Engagement zum eigenen Nutzen!!!

Eine kleine Ausstellung über Alternativen in Entwicklungshilfe und Medizin ist interessant auch für einen Besucher, der nur wenige Minuten vorbeischauen will. Der Titel ist: „Medizin ist eine Kunst, und über Kunst lässt sich streiten: Anregungen aus der Mission und Entwicklungshilfe, um eigene Heilmittel selber zu produzieren“.

Die Veranstaltung findet statt im Foyer der Stadthalle Sulz (direkt am Bahnhof gelegen). Um 13.30 Hallenöffnung, um 14 Uhr wird eine musikalische Einleitung gegeben. Referate und praktische Vorführungen über die Eigenherstellung von Medikamenten folgen, und Berichte über wirkliche Hilfe zur Selbsthilfe in Mission und Entwicklungshilfe. Genaues Programm folgt!

Auf Ihr Kommen freut sich der Verein anamed international e.V. Keine Anmeldung notwendig, kein Eintritt, Spenden sind willkommen. www.anamed.org

 Ein Anti-Davos in der Faschingszeit!

In Davos treffen sich immer im Januar etwa 3000 Vertreter, vor allem der globalen Wirtschaft. Der Eintrittspreis beträgt 15.000 Euro. Damit ist gewährleistet, dass wirklich nur „Grosskopfete“ kommen…und so sind die Auswirkungen dieser Treffen immer gleich geblieben: Mehr Geld für die Reichen, weniger Geld für einfache Landwirte, mehr Waffen in Krisengebiete wie jetzt in die Türkei, weniger Schnee im Schwarzwald ,dafür mehr Müll in unseren Fischen, neue Tropenkrankheiten in Deutschland, ein erwarteter Ruin unserer Krankenkassen durch künstlich verknappte und somit verteuerte Krebsheilmittel. Da passt es wunderbar, dass die Aktion anamed ebenfalls ihren Jahrestag in eine idyllische Stadt verlegt, nämlich Sulz am Rande des Schwarzwaldes. Der Eintrittspreis kostet 15.000 Euro weniger als der in Davos. Aber wie passt  denn eine wissenschaftliche Veranstaltung  ausgerechnet in die Faschingszeit? Sie passt, denn die Maskierung war schon immer dazu da, dass Arm und Reich, Jung und Alt, Hässlich und Hübsch wenigstens einmal im Jahr gemeinsam feiern konnten. Und so soll auch in dieser Veranstaltung gezeigt werden, wie Krebskranke auch in Entwicklungsländern ohne Zahlung von 50.000 Euro versuchen können, durch Stärkung der einheimischen Landwirtschaft effektive Arzneipflanzen und damit Arzneimittel zu produzieren und einzunehmen; es soll gezeigt werden ,was wir tun können ,damit der Norden nicht mehr dem Süden das Wasser abgräbt; es soll gezeigt werden, dass auch alte Menschen sich nicht abschieben lassen brauchen, sondern oftmals mehr Risikobereitschaft zeigen in der Entwicklungshilfe zeigen als Junge. Es soll gezeigt werden, dass in unserem globalen System, die am besten vom biblischen Propheten in Hesekiel 34 beschrieben wird, es einen Ausweg gibt, wenn wir Christen nur endlich zusammenarbeiten……….daher herzliche Einladung!

Location: Stadthalle Sulz - Foyer

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