Rundbriefe

Rundbrief 04/2019

Liebe Freunde, Mitarbeiter, Interessierte,

 
Spendenaufrufe sind nicht meine Gewohnheit. Aber dieser Wirbelsturm zeigt, was die Klimakatastrophe nicht nur für Afrika, sondern für die ganze Welt alles bedeuten kann. Die UN sprechen von der möglicherweise bisher schlimmsten Unwetterkatastrophe in der südlichen Hemisphäre!!! Deswegen danke ich für Eure Solidarität und freue mich auch, wenn dieser Spendenaufruf weiterverbreitet wird....!!!!!!
 
Selten hat mich etwas so bewegt wie der Wirbelsturm IDAI. Er hat 3500 Quadratkilometer in Mosambik unter Wasser gesetzt, das entspricht einem Zehntel der Oberfläche Baden-Württembergs!  Er hat Tausende , besser unzählige Opfer dort und in den angrenzenden Ländern Malawi und Simbabwe gefordert. Unzählige, weil die Infrastruktur gar nicht vorhanden ist, um die Ertrunkenen zusammen zu zählen. Maria Z. von unserer Partnerorganiation MercyAir schreibt uns:

"Eine hochschwangere Frau war tagelang im Baum, sie hat vor den Fluten Schutz gesucht und konnte gestern mit dem Helikopter in ein Krankenhaus geflogen werden. Ein Vater mit zwei kleinen Kindern für 5 Tage in einem Baum, die Kinder konnten sich vor Erschöpfung nicht mehr halten und starben in den Wasserfluten. Inzwischen gibt es verschiedene Camps wo gerettete Schutz finden und Lebensmittel und Zelte zur Verfügung stehen."
 
Nun wird  der Wirbelsturm IDAI  nochmals unzählige Opfer in den nächsten 12 Monaten kosten, da den Leuten ihre neu ausgesäten Felder zerstört und ihre Ernte davongeschwommen ist...und weil sie damit auch kein Geld haben, sich Medikamente gegen Malaria und Cholera kaufen zu können.
 
Wohl keine andere Organisation hat sich in der "Krisenbewältigung mit Heilpflanzen" so eingesetzt wie der Verein anamed international.  Im Katastrophenfall wie jetzt in Mosambik kann anamed für Tausende von Patienten, die an Tropenkrankheiten wie z.B. Malaria leiden, getrocknete Blätter von Artemisia annua zur direkten Einnahme fässerweise bereitstellen. Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich seit der Wiederentdeckung dieser Pflanze im Jahr 1996, um Malaria und andere Tropenkrankheiten wirksam zu bekämpfen. Berichte von anamed Mitarbeitern aus Mosambik und Simbabwe lasssen vermuten, dass selbst Cholerapatienten mit dieser Pflanze geheilt werden. 
 
Anamed Gruppen in grenznahen Gebieten, nämlich in Tansania und in Südafrika, haben nun dank ihren besseren Anbaubedingungen 1300 Kilo Artemisiatee auf Lager, ausreichend um 75.000 Kinder vor dem Malariatod zu retten! Wir wollen ihnen nun diese Menge abkaufen und per Auto und Flugzeuge in entlegene Gebiete transportieren lassen. Dieses Unternehmen wird uns 25.000 Euro kosten; oder anders ausgedrückt: Mit einem Euro können wir 3 Kinder vor Malaria retten. Und nicht nur das: Wir können ihre Eltern damit überzeugen, dass sie bei der nächsten Malaria-Attacke nicht zu teuren Importpräparaten greifen müssen, sondern ihre Artemisia für sic hund ihre Kinder selber anpflanzen können: Die Samen dazu erhalten sie in ihren  anamed Seminaren kostenlos.
 
 
Der Verein anamed international e.V. zählt auf Euch, um diese Summe zusammen zu bringen!!!!: Spendenquittungen für das Einreichen beim Finanzamt werden ab 50 Euro
zu Beginn des nächsten Jahres automatisch zugesandt, wenn Sie Ihre Adresse auf dem Überweisungsträger vermerken, danke!!! Ganz herzliche Grüsse sendet Euch Euer Hans-Martin Hirt!
 
Spendenkonto: DE12 6025 0010 0007 2190 69
anamed international e.V.
Betreff: Mosambik Hilfe
Bank: Kreissparkasse Waiblingen, BIC: SOLADES1WBN

 
 
Bilder (alle von anamed):
 
1 Eine Seminarteilnehmerin in Mosambik mit einer Artemisia Pflanze
 
 
 
2 Tim Stoeß, anamed Mitarbeiter, bereitet eine erste Sendung nach Mosambik vor
 
Bild 2
 
 
3 Freiwillige in Südafrika ernten und trocknen Artemisia annua anamed
 
Bild 3
 
 
 
 

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